ESF-Nachwuchsforschergruppen
in BuildMoNa
Oxid-Heterostrukturen: Anwendungen in Bauelementen
Die Sächsische Aufbaubank (SAB) fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen von August 2017 bis Juli 2020 die Nachwuchsforschergruppe "Oxid-Heterostrukturen: Anwendungen in Bauelementen". Die Nachwuchsforschergruppe wird von Prof. Dr. Marius Grundmann, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, koordiniert. Die wissenschaftlichen Ziele des Projekts richten sich auf die Überführung von Ergebnissen der Grundlagenforschung zu oxidischen Heterostrukturen in konkrete Bauelement-Strukturen. Hierzu gibt es vier Teilprojekte. Diesen ist gemeinsam, oxidische Heterostrukturen herzustellen, zu charakterisieren und in Bauelementen oder als Bauelemente zu verwenden. Damit ist ein sehr enger inhaltlicher Bezug aller Projekte untereinander gegeben, so dass die beteiligten Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet intensiv qualifiziert werden.
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Koordinator: Prof. Dr. Marius Grundmann
Ehemalige ESF-Nachwuchsforschergruppen
Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst förderte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen von Juni 2013 bis Dezember 2014 drei Nachwuchsforschergruppen, die an der Graduiertenschule BuildMoNa angesiedelt waren.
Werkzeuge und Technologien für die rationale Wirkstoffentwicklung
Die Nachwuchsforschergruppe "Werkzeuge und Technologien für die rationale Wirkstoffentwicklung" wurde von Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins, Fakultät für Chemie und Mineralogie koordiniert. In das Projekt waren acht international ausgewiesene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Universität Leipzig als Mentoren involviert, Prof. Dr. A. G. Beck-Sickinger, Prof. Dr. E. Hey-Hawkins, Prof. Dr. D. Huster, Prof. Dr. W. Janke, Prof. Dr. J. A. Käs, Prof. Dr. K. Kroy, Prof. Dr. T. Pompe und Prof. Dr. A. Robitzki. In der Nachwuchsforschergruppe verfolgten zehn Doktoranden und Postdoktoranden mit einem interdisziplinären Arbeitsprogramm das Ziel, einen übergreifenden Ansatz für neue Technologien und zur Wirkstoffentwicklung bis hin zur anwendungstechnischen Untersuchung zu realisieren.
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Koordinator: Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins
Funktion durch Selbstorganisation: Emergente Eigenschaften von Atom- und Molekülaggregaten
Die Nachwuchsforschergruppe "Funktion durch Selbstorganisation: Emergente Eigenschaften von Atom- und Molekülaggregaten" wurde von Prof. Dr. Berthold Kersting, Fakultät für Chemie und Mineralogie koordiniert. In das Projekt waren acht international ausgewiesene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Universität Leipzig als Mentoren involviert, Prof. Dr. A. G. Beck-Sickinger, Prof. Dr. H. Harms, Prof. Dr. E. Hey-Hawkins, Prof. Dr. W. Janke, Prof. Dr. B. Kersting, Prof. Dr. F.-D. Kopinke, Prof. Dr. H. Krautscheid und Prof. Dr. K. Kroy. In der Nachwuchsforschergruppe verfolgten zehn Doktoranden und Postdoktoranden das Ziel der weiteren Vervollkommnung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu selbstorganisierten Atom- und Molekülaggregaten mit Untersuchung emergenter Eigenschaften. Die Arbeiten waren dabei auf die Architektur, Untersuchung und Funktionalität von selbstorgansierten Molekülaggregaten mit Anwendungen in Biosensorik, Wirkstoffbindung, -transport, -speicherung, und -freisetzung, Katalyse, und Diagnostik fokussiert. Diese Anwendungen sind nicht zuletzt auch für viele sächsische Industrieunternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind, von Bedeutung.
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Koordinator: Prof. Dr. Berthold Kersting
Effiziente Energienutzung: Neue Konzepte und Materialien
Die Nachwuchsforschergruppe "Effiziente Energienutzung: Neue Konzepte und Materialien" wurde von Prof. Dr. Marius Grundmann, Fakultät für Physik und Geowissenschaften koordiniert. In das Projekt waren zehn international ausgewiesene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Universität Leipzig als Mentoren involviert, Prof. Dr. F. Cichos, Prof. Dr. P. Esquinazi, Prof. Dr. R. Gläser, Prof. Dr. M. Grundmann, Prof. Dr. J. Haase, Prof. Dr. M. Lorenz, Prof. Dr. S. G. Mayr, Prof. Dr. O. Oeckler, Prof. Dr. Dr. h. c. B. Rauschenbach und Prof. Dr. B. Rosenow. Ziel der Forschergruppe war es, durch Grundlagenforschung neue Ansätze zu Energietransport, -speicherung und -gewinnung zu entwickeln. Hierzu gab es 10 Teilprojekte, in denen sich Physiker und Chemiker mit Konversion zwischen Licht, Wärme und Elektrizität sowie daran anknüpfenden Transportphänomenen beschäftigten.
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Koordinator: Prof. Dr. Marius Grundmann
Folgende zwei Nachwuchsforschergruppen, die in BuildMoNa angesiedelt waren, wurden seit Mai 2009 für drei Jahre vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen gefördert.
Funktionale multiskalige Strukturen
Die Nachwuchsforschergruppe "Funktionale multiskalige Strukturen" wurde mit etwa 1,3 Mio. Euro gefördert und von Prof. Dr. Marius Grundmann, Fakultät für Physik und Geowissenschaften koordiniert. Sechs DoktorandInnen und ein Postdoktorand forschten an neuartigen Nanostrukturen mit maßgeschneiderten optischen und elektronischen Eigenschaften. Zudem betreuten die Hochschullehrer Prof. Dr. T. Butz, Prof. Dr. F. Cichos, Prof. Dr. P. Esquinazi und Prof. Dr. B. Rauschenbach (auch Direktor des Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung, Leipzig) die Nachwuchsforscher und stellten Infrastruktur ihrer Arbeitskreise zur Verfügung.
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Koordinator: Prof. Dr. Marius Grundmann
Trägergebundene Katalyse für innovative Bio-, Nano- und Umwelttechnologie
Die Nachwuchsforschergruppe "Trägergebundene Katalyse für innovative Bio-, Nano- und Umwelttechnologie" an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig wurde durch Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins koordiniert. In das mit insgesamt etwa 1,65 Mio. Euro geförderte Projekt waren sechs weitere international ausgewiesene Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Universität Leipzig als Mentoren involviert, Prof. Dr. A.-G. Beck-Sickinger, Prof. Dr. R. Gläser, Prof. Dr. B. Kersting, Prof. Dr. B. Kirchner, Prof. Dr. F.-D. Kopinke und Prof. Dr. H. Krautscheid. Acht DoktorandInnen und ein Postdoktorand bearbeiteten interdisziplinäre Themen, die die in Leipzig existierende Exzellenz im Bereich Katalyse verknüpften und zum großen Teil auf bestehenden Möglichkeiten beruhten, selektive homogene, heterogene und Bio-Katalysatoren gezielt herzustellen, umfangreich zu charakterisieren, und hinsichtlich ihrer katalytischen Aktivität, Selektivität und Stabilität auch unter anwendungsrelevanten Bedingungen zu testen.
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Koordinatorin: Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins